Stadt Gladbeck

Aufbau einer kommunalen Bildungslandschaft

Eine Gesellschaft kann es sich sowohl sozial als auch volkswirtschaftlich nicht leisten, Ressourcen der nachwachsenden

Generation nicht auszuschöpfen.

Die "Bildungslandkarte"

Insoweit sollte vermieden werden, dass junge Menschen schon früh in ihrer Entwicklung ohne Berücksichtigung ihrer tatsächlichen Leistungspotenziale durch traditionell gewachsene Bildungsstrukturen selektiert werden.

Dies ist nicht nur teuer, weil die Folgekosten (u.a. Weiterbildungsbedarfe, Alphabetisierung im Erwachsenenalter etc.) hoch sind, sondern es schmälert auch die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft.

Das Modell der kommunalen Bildungslandschaft wurde entwickelt, um diesem Trend entgegen zu wirken. Die „Bildungslandkarte“ zeigt die unterschiedlichen Typen der Bildung von der frühkindlichen Bildung zur „klassischen Schulbildung“ über die außerschulische bis hin zur informellen Bildung.

Handlungsfelder in diesen Bereichen sind in der Grafik durch Baustellenschilder markiert.

Von Seiten der Wirtschaft wird heutzutage von jungen Menschen nicht nur das „traditionelle Schulwissen“ verlangt, sondern eine Vielzahl an verschiedenen Fähigkeiten, beispielsweiseder sichere Umgang mit Computern oder „soft skills“ wie zum Beispiel Teamfähigkeit.

Ziel der kommunalen Bildungslandschaft ist es, durch dieVernetzung aller Träger im Bereich der Bildung ein zusammenhängendes Gesamtsystem zu schaffen, bei dem neben den Kindergärten, Schulen und Eltern auch die Kinder- und Jugendhilfe sowie die Wirtschaft einbezogen werden.

Denn die optimale Leistungsförderung der Kinder und Jugendlichen kann nur gewährleistet werden, wenn schulisches, soziales und emotionales Lernen miteinander verbunden werden. Dieses ganzheitliche Bildungsverständnis soll auch in Gladbeck geschaffen werden, dazu arbeiten die Träger der Bildungsinstitutionen alle zusammen.

Koordiniert wird der Aufbau der kommunalen Bildungslandschaft in Gladbeck durch die Projektleitung des Gladbecker Bündnisses.