Stadt Gladbeck

Ergänzende Vorhaben des Übergangs Schule in den Beruf

Sie können dem Unterricht nicht mehr folgen, machen „blau“, die Lücken werden noch größer, und schließlich gehen sie gar nicht mehr zur Schule. Ein Projekt der AWO und ihrer Tochtergesellschaft rebeq soll Schulmüde und Schulverweigerer wieder in den Schulalltag integrieren.

Ein Lehrer und ein Sozialpädagoge kümmern sich in um die Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren. In kleinen Lerngruppen werden sie unterrichtet, um möglichst den Anschluss an den Unterrichtsstoff wieder zu finden.

Parallel können sie praktisch arbeiten. Erfolge auf diesem Gebiet steigern ihr Selbstwertgefühl. Der Sozialpädagoge kümmert sich zudem darum, dass die Jugendlichen lernen, sich an Regeln und Absprachen zu halten und Tagesstrukturen anzunehmen.

Er macht ihnen freizeitpädagogische Angebote, bietet Einzelfallhilfe und Konfliktprävention, führt Elterngespräche und begleitet sie bei Berufspraktika. Am Ende der Maßnahme, die mindestens ein Jahr dauert, soll die Lernmotivation der jungen Menschen wieder so hoch sein, dass sie selbst das Ziel verfolgen, ihren Schulabschluss zu schaffen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.