Stadt Gladbeck

Einsatz von Schul- und Integrationshelferinnen

Ein von den Schulen mit Begeisterung aufgenommenes Projekt ist der Einsatz von Integrationshelferinnen. Grundschulen mit einem höheren Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund profitieren davon.

Einsatz einer Schulhelferin an der Rossheideschule  

Seit Februar 2008 können sich die Lehrerinnen und Lehrer an der Rossheideschule noch mehr auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren als früher. Eine Schulhelferin entlastet das Kollegium an 15 Stunden pro Woche und übernimmt ergänzende pädagogische Aufgaben.

Sie kümmert sich um Kinder mit emotionalen und sozialen Entwicklungsdefiziten. Konkret bedeutet das: Die Schulhelferin nimmt am Unterricht in verschiedenen Klassen teil. Kommt es dort zu massiven Störungen oder droht eine Situation zu eskalieren, greift sie ein. Sie kann Störenfriede beruhigen oder sich außerhalb des Klassenzimmers um sie kümmern. In Notfällen ist es ihre Aufgabe, Hilfe zu organisieren, damit der Lehrer/die Lehrerin den Klassenraum nicht verlassen muss.

Die Schulhelferin kann auch kurzfristig mit der Beaufsichtigung von Lerngruppen betraut werden oder die Kinder vor und nach dem Unterricht sowie in den Pausen zusätzlich betreuen.  

Das Projekt „Schulhelferin“ ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt.


Einsatz von Integrationshelferinnen

Je vier Stunden pro Woche arbeiten die Integrationshelferinnen in den 2. Schuljahren der Lamberti-, Vinzenz-, Uhland-, Schiller- und Antoniusschule sowie der Schule am Rosenhügel.

Übereinstimmende Beurteilung der Beteiligten: Die Helferinnen unterstützen die Arbeit an den Schulen sehr effektiv.  

Während der Stillarbeitszeiten der Schüler/innen kümmern sie sich um einzelne Kinder oder um Kleingruppen. Sie werden eingesetzt bei der Durchführung von Projekten und Bastelarbeiten. Zu ihren Aufgaben gehören außerdem gezielte Übungen zur Sprachförderung, Leseübungen mit einzelnen Kindern oder Tischgruppen. Schließlich wiederholen sie im Bedarfsfall Unterrichtsinhalte.

  Manche der Integrationshelferinnen sind gelernte Sozialarbeiterinnen, aber Voraussetzung ist das nicht. Die Schulleitungen, die sich ihre Helferin selbst aussuchen, legen mehr Wert auf Lebenserfahrung – und sie fahren gut damit.  

Integrationshelferinnen unterstützen auch an den beiden Förderschulen der Stadt die Arbeit der Kollegien, an sechs Unterrichtsstunden pro Woche in den Jahrgängen 1-4. Nach den positiven Erfahrungen, die ein Jahr an den Grundschulen gesammelt wurden, lief das Projekt an der Fröbelschule und an der Rossheideschule im 2. Halbjahr 2007 an.